01

(vermutlicher) Verursacher oder Hauptverursacher eines Verkehrsunfalls.

Auf dem Unfallaufnahmebogen der Polizei werden die an dem Unfall beteiligten Personen mit ihren Personalien unter den Kennziffern „01“, „02“, „03“, „04“ usw. erfasst und im weiteren Unfallbericht in der Regel auch mit dieser Kennziffer angesprochen. Dabei geht die Polizei so vor, dass derjenige, der nach ihrer Einschätzung der Hauptverursacher des Unfalls ist, als „01“ erfasst wird, weitere Beteiligte werden ggfs. ebenfalls nach dem Verursachungsbeitrag sortiert, den sie an dem Unfall gesetzt hatten.

Bei einem typischen Unfall mit zwei Beteiligten ist also „01“ derjenige, der nach Einschätzung der Polizei den Unfall verursacht hat, „02“ meist eher das Unfallopfer.

Kann die Polizei vor Ort nicht aufklären, wie genau sich der Unfall zugetragen wird, werden die Beteiligten zwar auch als „01“, „02“ usw. erfasst, allerdings vermerken die den Unfall aufnehmenden Polizeibeamten dann ausdrücklich, dass die Zuordnung nicht nach den Verursachungsbeiträgen erfolgt ist.

02

Beteiligter an einem Verkehrsunfall.

Auf dem Unfallaufnahmebogen der Polizei werden die an dem Unfall beteiligten Personen mit ihren Personalien unter den Kennziffern „01“, „02“, „03“, „04“ usw. erfasst und im weiteren Unfallbericht in der Regel auch mit dieser Kennziffer angesprochen. Wie genau dies erfolgt und welche Bedeutung die Reihenfolge hat, haben wir unter „01“ erläutert.

03

Beteiligter an einem Verkehrsunfall.

Auf dem Unfallaufnahmebogen der Polizei werden die an dem Unfall beteiligten Personen mit ihren Personalien unter den Kennziffern „01“, „02“, „03“, „04“ usw. erfasst und im weiteren Unfallbericht in der Regel auch mit dieser Kennziffer angesprochen. Wie genau dies erfolgt und welche Bedeutung die Reihenfolge hat, haben wir unter „01“ erläutert.

04

Beteiligter an einem Verkehrsunfall.

Auf dem Unfallaufnahmebogen der Polizei werden die an dem Unfall beteiligten Personen mit ihren Personalien unter den Kennziffern „01“, „02“, „03“, „04“ usw. erfasst und im weiteren Unfallbericht in der Regel auch mit dieser Kennziffer angesprochen. Wie genau dies erfolgt und welche Bedeutung die Reihenfolge hat, haben wir unter „01“ erläutert.

4V

Aktenzeichen für einem schweren Verkehrsunfall.

5V

Aktenzeichen für einem mittleren Verkehrsunfall.

AAK

Atemalkoholkonzentration.

AD

AB-KreuzAutobahndreieck, also ein dreiarmiger, höhenfreier Verkehrsknotenpunkt am Ende einer Autobahn, wo diese in eine andere Autobahn mündet.

AKB

Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung

AM

Autobahnmeisterei (zuständig für den Straßenbetriebsdienst auf der Autobahn)

API

Autobahnpolizeiinspektion.

Teilweise wird hierfür auch die Abkürzung APS (Autobahnpolizeistation) oder -in Nordrhein-Westfalen- als APW (Autobahnpolizeiwache) verwendet.

APS

Autobahnpolizeistation

Teilweise wird auch die Abkürzung API (Autobahnpolizeiinspektion) oder – in Nordrhein-Westfalen- als APW (Autobahnpolizeiwache) genutzt.

APW

Autobahnpolizeiwache.

Die Bezeichnung Autobahnpolizeiwache (APW) ist überwiegend in Nordrhein-Westfalen gebräuchlich. Ansonsten wird oftmals die Abkürzung API (Autobahnpolizeiinspektion) oder APS (Autobahnpolizeistation) genutzt.

AQ

Autobahn-Querschnitt (siehe auch VBA).

AS

AB-Anschlussstelle„Anschlussstelle“, also eine Autobahnauffahrt oder eine Autobahnabfahrt

AS

Autobahnpolizeistation.

AT

Alkoholtest

Das hierfür genutzte Testgerät wird meist mit ATG abgekürzt.

AVPR

Autobahn- und Verkehrspolizeirevier.

BAK

Blutalkoholkonzentration

BARVUS

Bargeldloser Einzug von Verwarngeldern und Sicherheitsleistungen.

BKatV

Verordnung über die Erteilung einer Verwarnung, Regelsätze für Geldbußen und die Anordnung eines Fahrverbots wegen Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr (Bußgeldkatalog-Verordnung).

D VK

Direktion Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Bremen.

DirV

Direktion Verkehr.

Die Direktion Verkehr ist in der nordrhein-westfälischen Polizei bündelt die polizeilichen Aufgaben im Rahmen der Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs.

ESO

Geschwindigkeitskontrolle mit einem Linkschrankensystem.

FE

Fahrerlaubnis bzw. Führerschein.

FeV

Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnisverordnung).

FiaZ

Fahren im angetrunkenem Zustand.

FIN

Fahrzeug-Identifikationsnummer.

FINAS

Fahrzeug-Identifikationsnummern-Abfragesystem.

FiüZ

Fahren im übermüdetem Zustand.

FoFe

Fahren ohne Fahrerlaubnis. (Straftat nach § 21 StVG)

FuD

Fahren unter Drogeneinfluss.

FZV

Fahrzeug-Zulassungsverordnung („Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr“).

Die FZV regelt die Zulassung von Fahrzeugen und Personen zum öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland.

GUP

Eine auf die Kontrolle von Fahrzeugen des Gewerbe- und Personenverkehrs spezialisierte Abteilung der Polizei.

KBA

Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg

LSA

Lichtsignalanlage (Ampel).

Siehe auch Lichtzeichenanlage (LZA)

LV

Leicht verletzte Person (z.B. bei einem Verkehrsunfall).

LZA

Lichtzeichenanlage (Ampel).

Siehe auch: Lichtsignalanlage (LSA)

MK

Mängelkärte.

Eine Mängelkarte wird auf der Grundlage des § 5 Abs. 3 FZV ausgestellt, wenn ein Fahrzeug als nicht mehr verkehrssicher erkannt wird. Der Fahrzeughalter wird damit Gelegenheit gegeben, den oder die angegebenen Mängel innerhalb der angegebenen Frist zu beseitigen und dies der die Mängelkarte ausstellenden Behörde nachweisen. Erfolgt dieser Nachweis nicht, so kann zum einen ein Bußgeldverfahren eingeleitet und ggfs. auch ein Verfahren zur Fahrzeugstilllegung durch die Straßenverkehrsbehörde angestoßen werden.

Siehe auch: Mitteilung über Fahrzeugmängel (MüF)

MPU

Medizinisch-psychologische Untersuchung.

MüF

Mitteilung über Fahrzeugmängel.

Eine MüF („Mängelanzeige“, „Mängelkarte“) wird auf der Grundlage des § 5 Abs. 3 FZV ausgestellt, wenn ein Fahrzeug als nicht mehr verkehrssicher erkannt wird. Der Fahrzeughalter wird damit Gelegenheit gegeben, den oder die angegebenen Mängel innerhalb der angegebenen Frist zu beseitigen und dies der die Mängelkarte ausstellenden Behörde nachweisen. Erfolgt dieser Nachweis nicht, so kann zum einen ein Bußgeldverfahren eingeleitet und ggfs. auch ein Verfahren zur Fahrzeugstilllegung durch die Straßenverkehrsbehörde angestoßen werden.

PAR

Polizei-Autobahnrevier.

PPS

Police-Pilot-System.

Ein für Geschwindigkeitsmessungen genutztes System.

ProVida

ProVida bezeichnet ein – meist in Zivilfahrzeuge eingebautes – System für Videoüberwachung, Geschwindigkeitsmessung und Abstandsmessung

PVG

Polizeiliches Verwarnungsgeld.

Ein Verwarnungsgeld (Verwarngeld) ist eine Geldbuße zwischen 5 € und 55 €, die gemäß § 56 OWiG bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten erhoben werden können. Anders als bei den eigentlichen Bußgeldern werden beim Verwarnungsgeld keine Verwaltungskosten erhoben.

Für Verkehrsordnungswidrigkeiten sind die Regelsätze der Verwarnungsgelder bundeseinheitlich im Bußgeldkatalog festgelegt.

Siehe auch: Verwarnungsgeld (VG) sowie Verwarnung mit Zahlungsaufforderung (VmZ).

SERVUS

Siegburger Erfassungs- und Rechercheanwendung zur Verkehrsunfallaufnahme- und Sachbearbeitung.

SVÜ

Strassenverkehrsüberwachung.

TÄT

Tätigkeiten.

„TÄT“ ist eine statistische Kurzbezeichnung für alle Maßnahmen zur Ahndung von Verkehrsverstößen

UB

Unfallbeteiligter.

Auf dem Unfallaufnahmebogen der Polizei werden die an dem Unfall beteiligten Personen mit ihren Personalien unter den Kennziffern „01“, „02“, „03“, „04“ usw. erfasst und im weiteren Unfallbericht in der Regel auch mit dieser Kennziffer angesprochen. Dabei geht die Polizei so vor, dass derjenige, der nach ihrer Einschätzung der Hauptverursacher des Unfalls ist, als „01“ erfasst wird, weitere Beteiligte werden ggfs. ebenfalls nach dem Verursachungsbeitrag sortiert, den sie an dem Unfall gesetzt hatten.

Bei einem typischen Unfall mit zwei Beteiligten ist also der „UB 01“ derjenige, der nach Einschätzung der Polizei den Unfall verursacht hat, „UB 02“ meist eher das Unfallopfer.

Kann die Polizei vor Ort nicht aufklären, wie genau sich der Unfall zugetragen wird, werden die Beteiligten zwar auch als „UB 01“, „UB 02“ usw. erfasst, allerdings vermerken die den Unfall aufnehmenden Polizeibeamten dann ausdrücklich, dass die Zuordnung nicht nach den Verursachungsbeiträgen erfolgt ist.

UMEL

Unfallmeldung.

Die Unfallmeldung ist die Bekanntgabe eines Verkehrsunfalls an die für den Unfallort zuständige Polizeidienststelle, die ein am Unfall Beteiligter gemäß § 142 Abs. 3 StGB abgeben muss, wenn der Geschädigte oder ein anderer Beteiligter nicht am Unfallort anwesend ist. Die pflichtwidrige Nichtabgabe der Unfallmeldung ist nach $ 142 StGB als „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ („Unfallflucht“) strafbar.

VA

Verkehrsanzeige.

Verkehrsanzeigen sind Strafanzeigen zu Verkehrsdelikten.

VAMA

Videomesanlage.

Hierunter werden festinstallierte Anlagen zur Abstandsüberwachung insbesondere auf Autobahnen verstanden.

VB

Verkehrsbehinderung, also die Behinderung des Verkehrsflusses durch falsch abgestellte Fahrzeuge oder durch sonstige im Verkehrsraum befindliche Gegenstände oder Personen.

VBA

Verkehrsbeeinflussungsanlage (siehe auch AQ).

VDT

Verdacht der Trunkenheit.

VG

Verwarnungsgeld.

Ein Verwarnungsgeld (Verwarngeld) ist eine Geldbuße zwischen 5 € und 55 €, die gemäß § 56 OWiG bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten erhoben werden können. Anders als bei den eigentlichen Bußgeldern werden beim Verwarnungsgeld keine Verwaltungskosten erhoben. Für Verkehrsordnungswidrigkeiten sind die Regelsätze der Verwarnungsgelder bundeseinheitlich im Bußgeldkatalog festgelegt.

Siehe auch: Polizeiliches Verwarnungsgeld (PVG) sowie Verwarnung mit Zahlungsaufforderung (VmZ).

VI

Verkehrsinspektion.

VK

Verkehrskommissariat.

VK

Verkehrskontrolle. (Auch: „Allgemeine Verkehrskontrolle“)

VKS

Verkehrskontrollsystem zur Überwachung von Geschwindigkeit, Abstand und Rotlichtverstoß (VIDIT-System).

VmZ

Verwarnung mit Zahlungsaufforderung.

 

Ein Verwarnungsgeld (Verwarngeld) ist eine Geldbuße zwischen 5 € und 55 €, die gemäß § 56 OWiG bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten erhoben werden können. Anders als bei den eigentlichen Bußgeldern werden beim Verwarnungsgeld keine Verwaltungskosten erhoben.

Für Verkehrsordnungswidrigkeiten sind die Regelsätze der Verwarnungsgelder bundeseinheitlich im Bußgeldkatalog festgelegt.

Siehe auch: Verwarnungsgeld (VG) bzw. Polizeiliches Verwarnungsgeld (PVG).

VOWI

Verkehrsordnungswidrigkeit.

Ein Verstoß gegen bußgeldbewehrte Regeln des Straßenverkehrsrecht.

VP

Verkehrsposten.

Verkehrsposten dienen der Lenkung des Verkehrs, etwa bei ausgefallener Ampel (LZA) oder bei Stau, Unfällen und Großereignissen.

VPI

Verkehrspolizeiinspektion.

VT

  • Verkehrsteilnehmer
  • Verkehrstechnik

  • Verkehrsüberwachung
  • Verkehrsüberwachungsgruppe

VU DF

Verkehrsunfall mit Dienstfahrzeug.

VU Ex

Verkehrsunfall mit tödlichen Folgen („Exitus“).

VU mit

Verkehrsunfall mit Personenschaden.

VU-Flucht

Verkehrsunfall mit unerlaubten Entfernen vom Unfallort („Unfallflucht“).

(in Bayern: VUFL)

VUA

  • Verkehrsunfallaufnahme
  • Verkehrsunfallaufnahmegruppe

VÜB

Verkehrsüberwachungsbereitschaft.

Autobahnpolizei.

VUF

Verkehrsunfall mit unerlaubten Entfernen vom Unfallort („Unfallflucht“).

VUFL

Verkehrsunfall mit unerlaubten Entfernen vom Unfallort.

In Bayern, ansonsten: VU-Flucht

VUKV

Verkehrsunfall, keine Verletzten.

VUP

Verkehrsunall mit Personenschaden.

VUP/O

Verkehrsunfallprävention/Opferschutz

VUPS

Verkehrsunfall mit Personenschaden

VUSW

Schwerwiegender Verkehrsunfall.

VV

Verkehrsvergehensanzeige.

Anzeige aufgrund einer Verkehrsstraftat.

VVA

Verkehrsvergehensanzeige. Anzeige aufgrund einer Verkehrsstraftat.

ZBS

Zentrale Bußgeldstelle.

In Bayern ist die ZBS die Abteilung III des Bayerischen Polizeiverwaltungsamtes (PVA) in Viechtach.

ZK

Zahlkarte.

Überweisungsformular für ein Verwarnungsgeld.

ZS

Zahlschein.

Überweisungsformular für ein Verwarnungsgeld.

ZSE V

„Verkehrsordnungswidrigkeiten und Bußgeldeinziehung“ – Abteilung V der Zentralen Serviceeinheit (ZES) der Berliner Polizei.

ZVD

Zentraler Verkehrsdienst.